top of page

Selbsttest
Funktioniere ich nur noch?

Ein kurzer Selbsttest zu Stress, Erschöpfung und innerer Belastung.

Nach außen läuft eigentlich alles weiter. Du gehst arbeiten, kümmerst dich um Familie, Termine und Verpflichtungen und bekommst deinen Alltag irgendwie hin.

​

Und trotzdem merkst du vielleicht, dass vieles mehr Kraft kostet als früher.

Du bist schneller gereizt, kannst schlechter abschalten oder fühlst dich selbst nach freien Tagen nicht richtig erholt.

 

Dinge, die dir eigentlich guttun, bleiben liegen – nicht unbedingt, weil du keine Zeit dafür hast, sondern weil dir zunehmend die Energie fehlt.

​

Vielleicht fragst du dich:

„Bin ich einfach nur müde und gestresst – oder ist meine Belastung inzwischen größer, als ich mir eingestehen möchte?“

​

Dieser Selbsttest soll dir helfen, für einen Moment aus dem Funktionieren auszusteigen und bewusst darauf zu schauen, wie es dir in den vergangenen Wochen tatsächlich gegangen ist.

​

Es geht dabei nicht darum, möglichst wenig belastet zu sein oder ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Vielleicht erkennst du einfach deutlicher, an welchen Stellen dein Alltag gerade besonders viel Kraft kostet.

​

18 Fragen · ca. 4-5 Minuten · anonym

​

​

​

​

​

​

Wichtig:

Dieser Selbsttest ist kein diagnostischer Test.

Er kann weder feststellen noch ausschließen, ob eine psychische Erkrankung wie beispielsweise eine Depression, Anpassungsstörung, Angststörung oder ein Burnout-Syndrom vorliegt. Er dient ausschließlich der persönlichen Orientierung und ersetzt keine psychologische, psychotherapeutische, psychiatrische oder ärztliche Diagnostik.

Wenn du unter starken oder länger anhaltenden psychischen oder körperlichen Beschwerden leidest, solltest du diese professionell abklären lassen.

​

​

Energie & Erholung

Denk an die letzten zwei bis vier Wochen und wähle jeweils die Antwort,
die am ehesten zu deinem Erleben passt.

1. Ich fühle mich schon morgens müde oder nach dem Schlaf nicht wirklich erholt.
2. Nach meinen täglichen Verpflichtungen bleibt mir kaum noch Energie für Dinge, die mir eigentlich guttun - z. B. Sport, Hobbys, Freunde, Spaziergänge.
3. Selbst am Wochenende oder an freien Tagen fällt es mir schwer, wirklich abzuschalten und mich zu erholen.

Innerer Druck

Manche Belastung entsteht nicht nur durch das, was im Außen passiert,
sondern auch durch den Druck, den wir uns selbst machen.
Z. B. Dinge noch zu Ende zu bringen, weiterzumachen oder ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen.

4. Ich mache häufig weiter, obwohl ich eigentlich aufhören könnte – weil ich etwas noch zu Ende bringen, verbessern oder möglichst perfekt machen möchte.
5. Ich erlaube mir Pausen meistens erst dann, wenn wirklich alles erledigt ist.
6. Wenn ich weniger schaffe als geplant, habe ich schnell das Gefühl, nicht genug getan zu haben.

Emotionale Belastung

Anhaltender Stress zeigt sich oft nicht nur körperlich, sondern auch darin, wie empfindlich, gereizt oder emotional wir auf Dinge reagieren, die wir früher leichter wegstecken konnten.

7. Ich bin schneller gereizt, angespannt oder dünnhäutig als früher - werde laut, fahre andere an oder sage Dinge, die mir hinterher leidtun.
8. Kleinigkeiten bringen mich manchmal stärker aus dem Gleichgewicht, als ich es von mir kenne.
9. Veränderungen oder schwierige Lebenssituationen belasten mich gerade stark – zum Beispiel Probleme in der Partnerschaft, Trennung, Veränderungen im Beruf, Krankheit, familiäre Konflikte oder andere einschneidende Ereignisse.

Eigene Bedürfnisse

Wenn der Alltag voll ist, geraten die eigenen Bedürfnisse oft als Erstes in den Hintergrund – besonders dann, wenn wir es gewohnt sind, zuverlässig zu funktionieren und für andere da zu sein.

10. Ich merke oft erst sehr spät, dass meine Belastungsgrenze erreicht ist – zum Beispiel bei Arbeit, Terminen, Familie, sozialen Verpflichtungen oder wenn einfach zu viele Dinge gleichzeitig von mir etwas wollen.
11. Ich sage häufig Ja, obwohl ich eigentlich eine Pause bräuchte oder lieber Nein sagen würde.
12. Ich kümmere mich zuverlässig um andere und um meine Aufgaben – meine eigenen Bedürfnisse stehen dabei häufig hinten an.

Lebensfreude & Interesse

Belastung kann auch daran sichtbar werden, dass Freude, Interesse und Leichtigkeit im Alltag langsam weniger werden – manchmal ohne dass wir es sofort bemerken.

13. Ich habe weniger Freude an Dingen, die mir früher wirklich Spaß gemacht haben – selbst bei Hobbys, Treffen oder Aktivitäten, auf die ich mich sonst gefreut habe.
14. Ich freue mich seltener auf Dinge oder merke, dass Vorfreude in meinem Alltag kaum noch eine Rolle spielt.
15. Selbst in schönen Momenten fällt es mir schwer, wirklich abzuschalten, den Moment zu genießen oder mich innerlich leicht zu fühlen.

Köperliche Signale

Anhaltende Belastung kann sich auch körperlich bemerkbar machen.
Manchmal verändern sich Schlaf, Appetit oder das allgemeine Körpergefühl, lange bevor wir unsere Situation selbst als „zu viel“ bezeichnen würden.

16. Mein Schlaf hat sich verändert – ich schlafe schlechter ein, wache häufiger auf, liege nachts lange wach oder fühle mich trotz ausreichend Schlaf nicht erholt.
17. Mein Essverhalten oder mein Appetit hat sich merklich verändert – ich esse deutlich mehr oder weniger als sonst, vergesse Mahlzeiten oder esse häufiger, obwohl ich eigentlich keinen Hunger habe.
18. Ich bemerke häufiger körperliche Beschwerden oder Anspannung – zum Beispiel Kopf- oder Rückenschmerzen, Verspannungen, Magen-Darm-Beschwerden, Herzklopfen oder ein dauerhaftes Gefühl von innerer Unruhe.

WICHTIG:

Körperliche Veränderungen können viele unterschiedliche Ursachen haben.

Neu aufgetretene, starke oder länger anhaltende Beschwerden sollten deshalb immer ärztlich abgeklärt werden.

Geschafft!

Schau dir jetzt an, was deine Antworten über deine aktuelle Belastung zeigen. 

Bitte beantworte noch alle Fragen, damit dein Ergebnis angezeigt werden kann.

bottom of page