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Generalisierte Angststörung:
Symptome, Ursachen & Behandlung

Kurz erklärt: Eine generalisierte Angststörung ist ein anhaltender Zustand aus übermäßigen Sorgen und innerer Anspannung, der sich über viele Lebensbereiche zieht und den Alltag deutlich belastet.

Generalisierte Angststörung

Angst ist grundsätzlich nichts Falsches. Sie kann uns schützen, aufmerksam machen und dabei helfen, vorsichtig zu handeln. Schwierig wird es, wenn Sorgen und innere Anspannung fast dauerhaft da sind und sich kaum noch beruhigen lassen.

Bei einer generalisierten Angststörung kreisen die Gedanken häufig um viele verschiedene Lebensbereiche:

Gesundheit, Familie, Beziehung, Beruf, Finanzen oder die Zukunft.

 

Oft gibt es nicht „die eine“ konkrete Angst. Vielmehr fühlt es sich an, als wäre der Kopf ständig im Alarmmodus. Betroffene erleben die Angst oft als schwer kontrollierbar und dauerhaft belastend.

Generalisierte Angststörung:
Symptome und Anzeichen

Eine generalisierte Angststörung zeigt sich nicht nur im Denken. Sie kann auch den Körper, den Schlaf und das gesamte Lebensgefühl beeinflussen.

Häufige Anzeichen sind:

  • ständiges Sorgenmachen und Grübeln

  • das Gefühl, innerlich nicht abschalten zu können

  • Anspannung, Nervosität oder Reizbarkeit

  • Schlafprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten

  • Muskelverspannungen, Zittern oder Schwitzen

  • Herzrasen, Schwindel oder Magenbeschwerden

  • schnelle Erschöpfung, weil der Körper kaum zur Ruhe kommt

  • Konzentrationsschwierigkeiten

Viele Menschen merken irgendwann: „Ich weiß, dass meine Sorgen vielleicht übertrieben sind — aber ich komme trotzdem nicht raus.“ Genau das kann sehr kräftezehrend sein. 

Auf einen Blick:
Generalisierte Angststörung

Eine generalisierte Angststörung zeigt sich durch anhaltende Sorgen (über 6 Monate) und innere Anspannung über viele Lebensbereiche hinweg.

  • Psyche: Sorgenkarussell, innere Unruhe, Reizbarkeit

  • Körper: Schlafprobleme, Verspannungen, Erschöpfung

  • Verhalten: Rückversicherung suchen, vermeiden, kontrollieren/planen

Grübeln und ständige Sorgen:
Wenn der Kopf ständig vorausdenkt

Menschen mit generalisierter Angststörung wirken nach außen oft organisiert, verantwortungsvoll und zuverlässig. Innerlich kostet dieses Funktionieren jedoch viel Kraft. Der Kopf sucht ständig nach Risiken, Lösungen und Absicherungen.

Typische Gedanken können sein:

  • „Was ist, wenn etwas Schlimmes passiert?“

  • „Habe ich etwas übersehen?“

  • „Was, wenn ich das nicht schaffe?“

  • „Ich muss vorbereitet sein.“

  • „Ich darf keine Kontrolle verlieren.“

So entsteht ein Kreislauf aus Sorgen, Kontrolle, Anspannung und Erschöpfung. Kurzfristig fühlt sich Grübeln manchmal wie Problemlösen an. Langfristig hält es die Angst aber oft aufrecht.

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Häufige Fragen

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